Grußwort
des Bundesministers für Arbeit und Soziales
Olaf Scholz

100 Jahre Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) – das heißt 100 Jahre interdisziplinäre Zusammenarbeit zur Weiterentwicklung der Rehabilitation, 100 Jahre Engagement für Bürgerinnen und Bürger mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Jubiläum!
Selbstbestimmung ermöglichen, Teilhabe sichern, berufliche Perspektiven schaffen – das sind Ziele jeder Rehabilitation, Ziele, die die Arbeit der DVfR seit langem prägen. Es geht um eine zeitlose und gleichwohl moderne Idee: um Chancengleichheit und Integration, um das Ziel, alle Bürgerinnen und Bürger zu befähigen, ihr Leben selbstbestimmt nach den eigenen Vorstellungen und Wünschen führen zu können.
Vieles ist dazu in den vergangenen Jahren auf den Feldern der Rehabilitations- und der Behindertenpolitik auf den Weg gebracht worden. Gemeinsam mit denen, die es angeht, haben wir in der sozialpolitischen Gesetzgebung und im zivilrechtlichen Bereich die Grundlagen neu ausgerichtet und ein bürgernahes Teilhaberecht entwickelt.
Gemeinsam richten wir die Rehabilitation neu aus: Stärkung der trägerübergreifenden Zusammenarbeit, Koordinierung der Leistungen und Zusammenwirken im Interesse und unter Mitwirkung des Rehabilitanden, dessen individuelle Bedürfnisse im Vordergrund stehen – das alles sind Themen, an denen es heute zu arbeiten gilt. Unsere Initiative „RehaFutur“ bietet dafür die geeignete Plattform.
Noch sind wir unterwegs. Das gilt auch mit Blick auf die Umsetzung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, das nicht nur vom Staat, sondern von vielen Akteuren vorangebracht werden muss. Wir brauchen starke und engagierte Partner. Ein solcher Partner ist die DVfR!



